renteese Ausdrucksweise und die Art der Argumentation läßt die Vermutung
> aufkommen, das man sich aus der Bild bildet.
Hier liegst du leider falsch. Ich habe in meinem Leben vielleicht
einmal die BILD gelesen. Selbst der Focus ist mir im Vergleich zum
Spiegel noch zu knapp und bunt.
> Wer schafft denn diese “Tatsachen”? Rechnerisch kann eine
> geringverdienende Familie auch keine private Versicherung so
> finanzieren, dass sie am Lebensende davon leben könnte. Es sei denn,
> man glaubt den Finanzgurus, dann geht alles.
Auch den netten Herren der Finanzwirtschaft darf man ungeprueft Alles
glauben. Allerdings traue ich manchen dieser Leute zu, dass sie
besser rechnen koennen als Politiker, zumindest kurz vor Wahlen.
> Es gibt einige gute Modelle, die mehr Einnahmen einbezieht als die
> Gehälter der 30-40 Jährigen. Die Frage ist nur, was man verändern
> will.
Man sollte erst einmal die Steuerbasis verbreitern und zumindest
Teile der Rente auf diese Basis stellen. Einen weiteren Teil kann man
sicher auch ueber die Privatwirtschaft anlegen, mit Betonung auf
anlegen, denn nach wie vor oder gerade jetzt scheint Geld
(unfairerweise) besser zu arbeiten als jeder der sich abrackert.
> Da viele Politiker und die Medien allerdings von der
> Finanzwirtschaft “unerstützt” wird, lenkt sich der Focus auf das
> Lukrative.
> Der Vergleich hinkt: Im erste Beispiel kann man die Bedingungen
> beeinflußen. Wenn man nur will …
Nur wenn man sich genauso gut auskennt wie seine “Gegner”. Wer hat
denn neben seinem Beruf der z.T. schon alle Aufmerksamkeit und
Lernfaehigkeit ausschoepft noch Zeit sich in diese Themen gut
einzuarbeiten.
> Meinungsmacher popelig zu nennen, zeigt eine folgenschwere
> Unterschätzung! Denn die Meinungsmacher sorgen mittelfristig für die
> oben erwähnten (vermeidbaren) Tatsachen.
Mit popelig meinte ich nicht deren Wirkung sondern deren Charakter
oder deren Intentionen.
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