Totgesagte leben länger … - Rente mit 73
rentech Dir bitte den Schaum vom Mund,
“Schaum vorm Mund” ist eigentlich mehr der Standard der Kapitalismus-
und US-Gegner, ich halte nur gegen …
> und lese Dir den Text ( der
> nicht von mir stammt ) noch einmal in Ruhe durch. Die Krise der
> Lohnarbeit ( bedingt durch technologische Entwicklung, jene widerum
> bedingt durch den totalen Krieg der freien Komkurrenz )ist daszu
> kritisierende Grundproblem.
Darüber könnte man reden, ich halte es jedoch selbst im Sinne des
Erfinders für kontraproduktiv, dies ausgerechnet an einer -alles in
allem- positiven Entwicklung im Kapitalismus festzumachen.
> Doch ohne Lohnarbeit keine
> Kapitalverwertung, das Eine ist ohne das Andere nun mal nicht zu
> haben.
> Ergo steht fest, das System kippt.
Ja ja. Das hat man dem Kapitalismus nun schon über sehr lange Zeit
hinweg sehr oft prophezeit; allein Totgesagte leben offensichtlich
länger …
> Der Kapitalismus funktioniert heute
> bestenfalls noch in einigen Gewinnerländern, mit abnehmender Tendenz
> übrigens, denn auch hier nimmt die Armut explosionsartig zu.
“Armut” in den “Gewinnerländern?; bestenfalls kann (auf jeden Fall in
Westeuropa) von relativer oder sozialer Armut die Rede sein.
Armut z. B. in D wird ausschließlich statistisch am
Durchschnittseinkommen definiert; hätten morgen alle ein doppelt so
hohes Einkommen, würde sich an der “Armut” nichts ändern.
Aber es wird ideologischer Schindluder mit diesem Begriff getrieben,
indem Not und Elend damit impliziert werden.
> Das
> Verlogene an der ganzen Diskussion, ist die Aufforderung länger zu
> arbeiten, wo es ganz objektiv keine oder tendienziell immer weniger
> Erwerbsarbeitsplätze gibt.
… nur zu den momentanen Konditionen. Der gigantische Bereich der
Schatten- und Schwarzarbeitswirtschaft zeigt, daß es Arbeit als
solche allemal genug gibt.
> Nicht Rente mit 73, sondern eher mit 43
> wäre die einzig logische Schlussfolgerung. Dies allerdings ist auf
> dem Boden der glorreichen alternativlosen Marktwirtschaft nicht zu
> haben.
Es ist nirgendwo, in keinem Wirtschaftssytem zu haben. Irgendwer
müsste die Rente -für die Hälfte der Bevölkerung!- ja finanzieren.
> Die Auforderung sich bei Arbeitslosigkeit einen neuen
> sozialversicherunspflichtigen Job zu suchen,
> gleicht wenn man das 40zigste Lebensjahr bereits überschritten hat,
> der Aufforderung mit einem Strohhalm den Ozean leer zu trinken.
Dummes Zeug. Es ist zwar schwierig, aber, wenn man die besonderen
Umstände des höheren Alters berücksichtigt, durchaus machbar.
Gruss,
TecDoc

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