Gleichgewichtsalter einer Gesellschaft - Rente mit 85 Jahren
renterum sollte ich älter als 70 werden wollen?
Das kannst nur Du individuell beantworten.
> So ein christlich-jüdisch geprägter Schwachsinn. Das ewige Leben,
> jaja. Keine Ahnung, dass die Welt gerade aus Vergänglichkeit und
> Neuanfang besteht. Nichts ist, alles wird.
Von ewigem Leben ist eigentlich keine Rede. Nur liegt das Problem
unserer Gesellschaften, ja der Zivilisation an sich, in einem
ausgewogenen Gleichgewicht von Lernzeit, Arbeitszeit und Ruhezeit. In
unseren Zivilisationen sind die Lern- und Ausbildungszeiten immer
länger geworden. Berufseintritt häufig mit Mitte 20, wer studiert
eher mit 30 oder mehr. Da sind früher schon die Leute gestorben, im
Mittelalter etwa. Zum Glück hat sich die Lebenserwartung in den
letzten 200 Jahren proportional erhöht. Es ist zu diskutieren, ob
hier noch weiterer Bedarf besteht.
Des Weiteren ist es eine Illusion, dass die Jungen alles besser
machen werden wie die Älteren. Sie können auch dazu neigen, mangels
Erfahrungen die gleichen Fehler noch Mal zu machen. Überalterte
Gesellschaften scheinen zumindest eher friedfertig zu sein, während
Gesellschaften mit besonders hohem Anteil an Jungen öfter zum
Ausleben von Aggressionen neigen, insbesondere dann, wenn die
Lebenserwartung sowieso kurz ist (da oben von christlich-jüdischem
Schwachsinn die Rede ist, wäre hier vielleicht islamischer
Schwachsinn anzuführen, deren Grossfamilienpolitik wo dann die jungen
oftmals verheizt werden können/sollen für Ziele im Jenseits und die
Aggression der Jungen bewusst geschührt und ausgenutzt wird). Eine
beliebig junge und kurzlebige Gesellschaft hat ihre Nachteile genauso
wie eine nur alte auch. Ein sinnvolles Gleichgewicht wäre
anzustreben. Vielleicht wäre die Ausschöpfung der biologischen
Höchstgrenze von 120 Jahren eine akzeptable und erstrebenswerte
Marke?

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