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Archive for Mai, 2008

KV, Rente, Altersaufbau - Re: Da lamentieren die Unternehmen… (2) - Migrationsexperte beklagt Abwanderung vo…

Mai 31, 2008 By: admin Category: Allgemein No Comments →

(Fortsetzung)
> Das könnte m.E. schon ‘mal erreicht werden, indem einfach
> für mehr Wettbewerb gesorgt wird. Kein solcher Scheinwettbewerb,
> wie er im Moment vorgegaukelt wird. Damit wären die KV endlich
> von unnötigem Ballast wie aufgeblähter Verwaltung, Vorstands-
> und Pöstchen-Abzockern u.ä. befreit und könnten sich endlich
> auch nachfrage-, sprich kundenorientiert verhalten.
Das glaube ich nicht. In den privaten KV sowohl in D als
auch in USA gibt es genug Pöstchen und Abzocker, und das
Hauptziel ist natürlich der Profit des Unternehmens, nicht
der Nutzen des Kunden. Wie wenig Marktmacht Kunden haben
kann man ja gerade in den letzten zehn Jahren im Zuge der
Liberalisierung etlicher Marktsegmente in Europa sehen.
In UK, wo mehrere große Eisenbahn-Gesellschaften konkurrieren,
funktionieren die Eisenbahnen grottenschlecht, in D, wo
im Wesentlichen eine große halbstaatliche Gesellschaft fährt,
nicht so schlecht wie dort, aber schlechter als 1970, wo
sie vollstaatlich war.
Oder kucken wir zu den Märkten der Internetprovider, der
Händianbieter, der PC-Verkäufer… Fehler und Betrug sind
an der Tagesordnung, Hotlines nicht oder kaum erreichbar
etc.
Dass ein privates System mit mehr Wettbewerb besser
funktioniert, wird jedenfalls dadurch, dass das US-
Gesundheitssystem deutlich teurer ist (siehe OECD-
Studie) - und laut OECD keineswegs besser ist als das
deutsche - nicht gestützt. Als qualitativ besser (sowohl
im Vergleich zum deutschen als auch zum US-System)
gilt etwa das französische System.
> Für geringer Verdienende muss ja deshalb sowas wie bspw. ein
> staatlicher Zuschuss nicht auf der Strecke bleiben!!!
Ja ja… im Prinzip wolle wir Freiheit und Wettbewerb,
aber dann sollen doch durch Subventionen die größten
Härten gemildert werden… so hat alles mal angefangen ;-) > > Alles zusammen bedingt, dass ein deutsches Unternehmen einem
> > MA fast das Doppelte zahlen müsste wie ein US-Unternehmen,
> > damit der MA den Eindruck hat, er bekomme das Gleiche.
> Wie gesagt. Das Fazit stimmt, die Begründung nicht.
Die stimmt durchaus :-) > > Das ist womöglich auch ein statistisches Artefakt. Die
> > Bevölkerung Deutschlands schrumpft, die Geburten sind um
> > 50% zu niedrig, um die Bevölkerung auch nur stabil zu
> > halten,
>
> Das ist blanker Unsinn. Die Geburtenrate ist seit Jahrzehnten
> rückläufig.
Ja. Und?
> Die meisten Geburten gab es in den 50er und in den
> 60er Jahren. Trotzdem hat Deutschland immer noch rd. 80 Mio.
> Einwohner und damit (nach Fläche) soviel wie noch nie!
Schau Dir einfach mal den Altersaufbau an, dann verstehst
Du vielleicht das Problem. Die Wirkung kommt ja mit großer
Verzögerung. Ebenso würde ein plötzlicher starker Anstieg
der Geburtenquote nicht verhindern können, dass in den
nächsten 25 Jahren die Bevölkerungszahl in D drastisch
zurückgeht, denn auch dies würde wieder erst mit etwa 30
bis 40 Jahren Verzögerungszeit durchschlagen.
Dass D in den letzten 15 Jahren eine etwa konstante
Bevölkerung hatte, liegt genau an den Besonderheiten
des deutschen Altersaufbaus. Die Jahrgänge im Alter
über 70 Jahre sind durch den 2. Weltkrieg stark geschwächt,
sonst hätten wir wesentlich mehr Sterbefälle. Diese sind
quasi schon “vorgezogen”. Die bevölkerungsstärksten Jahrgänge
sind gerade im erwerbsfähigen Alter, produzieren aber viel
weniger Kinder als ihre eigenen Jahrgänge stark sind.
Und wenn nicht in den letzten 15 Jahren netto noch
Zuzüge nach D aus dem Ausland stattgefunden hätten,
wäre die Bevölkerung dennoch bereits zurückgegangen.
Die genannten Effekte werden aber in den kommenden
25 Jahren stark zuschlagen: Die geburtenstarken
Jahrgänge 1950 bis 1965 kommen ab 2010 ins Rentenalter.
Zum Pool der Erwerbsfähigen kommen jetzt schon weniger
Jugendliche dazu als oben in Rente gehen. Ab etwa 2010
wird das bei weitem nicht mehr durch Zuzüge gedeckt werden
können, es sei denn, D würde erfolgreich Millionen von
Ausländern anwerben können. Und für die Gesamtbevölkerungszahl
gibt es noch die Verzögerung zwischen Rentenalter und
Sterbealter.
Die Bevölkerungsstatistiker rechnen für 2040 denn auch
mit einer Einwohnerzahl für D von etwa 45 bis 55 Millionen.
Und auch diese Zahlen sind nicht das Problem - das Problem
ist, dass auch dann der Altersaufbau wohl schlecht sein wird
und die Bevölkerung weiter schrumpft.
Übrigens hat Frankreich jetzt bereits mehr Menschen im
Alter bis 18 Jahre als Deutschland, obwohl Deutschland
insgesamt eine um 35% höhere Bevölkerungszahl hat, denn
Frankreichs Geburtenquote ist etwa 55% höher. Das hat
zur Folge, dass Frankreich trotz höherer Arbeitslosenquote
eine bessere Relation zwischen Einzahlern und Rentnern
hat und dass Frankreich in 20 bis 30 Jahren auch eine höhere
Gesamtbevölkerung haben wird.
> Wieviele Einwohner soll denn Deutschland nach Deiner Ansicht
> haben?
Die absolute Zahl ist mir relativ egal. Relevant ist
aber, dass eine deutlich sinkende Bevölkerung bzw. eine,
deren Altersaufbau so ist wie derzeit die unsere, große
Probleme bei der Finanzierung der Menschen im Ruhestand
zur Folge hat. Für eine gleichbleibende, stabile Anzahl
von Menschen müsste eben die Geburtenquote um fast 100%
höher sein (2,3 statt 1,2 Geburten auf 2 Erwachsene).
> Das doppelte, also 160 Mio? Das Vierfache, wie die VSA?
Wie kommst Du auf solche Forderungen? Ich entnehme
Deinen Ausführungen, dass Du das Thema Altersaufbau
noch nicht mal in Ansätzen verstanden hast. Und dass
daher auch ein Teil Deiner Ausführungen zum Rententhema
obsolet sind.
> Wieviel hätten’s denn gern?
Du vergaloppierst Dich. Bleib einfach sachlich und
bezieh Dich auf Fakten.
Ulriko

Rente … - Ausbürgerung der sozialen Probleme

Mai 30, 2008 By: admin Category: Allgemein No Comments →

> > Ausländer, denen man erst mühsam klar machen muss, das es vielleicht
> > sinnvoll wäre, wenn ihre Kinder (auch) Deutsch lernen (und dafür
> > nicht erst auf einen staatsgesponserten Kurs warten), solche
> > Ausländer werden unsere Renten NICHT verdienen …
>
> solche welche haette aber…
Mein Satz hat eine eindeutige Aussage. Wenn du nicht in der Lage
bist, einen etwas längeren, durchstrukturierten Satz zu lesen, dann
laß es doch sein.
> schon mal geschaut wieviel rente die von dir ‘auslaender’ betitelten
> schon definitiv einbezahlt haben???
“Defintiv” deutlich weniger als Deutsche, da -nach jeder Statistik-
die Arbeitslosigkeit weit über dem Durchschnitt liegt, die Einkommen
wg. meist niedriger qualifizierten Jobs jedoch deutlich darunter
liegen.
Ich “betitle” diese Menschen auch nicht als “Ausländer”, ich benutze
diesen Ausdruck wertfrei zur Beschreibung eines Sachverhalts.
> deine mama profitiert eventuell
> schon davon wenn sie rentnerin ist!
Die “Ausländer” - in ihrer jetzigen Form werden die Rente von keinem
sichern …
> solche doitschen die ihren kinder auch keine doitsch beibringen
> sondern alkohol arbeitslosigkeit und eine aufs maul du die werden
> unsere renten auch NICHT verdienen…
Richtig. Wir haben auch solche deutschen Problemfälle. Um so mehr ein
Grund, nicht noch zusätzliche Problemfälle aus dem Ausland zu
“importieren”.
> und wenn man immer weniger ueberhaupt ordentlich verdienen laesst
> mann ja dann werden unsere renten ueberhaupt nicht mehr verdient!
> aber das waere alles viel viel besser wenn wir keine ‘auslaender’ bei
> uns haetten dann wuerden sich all unsere probleme sofort in luft
> aufloesen…
Das ist Unsinn. Mir würde es reichen, wenn die ausländischen
“Problemfälle” verschwinden würden … und dann hätten wir wenigstens
ein Problem weniger … .
TecDoc

Re: OT: Mehr Gerechtigkeit bei der Rente ! - IT-Branchenverband kritisiert die Pläne …

Mai 30, 2008 By: admin Category: Allgemein No Comments →

rente >
> >
> > http://www.ftd.de/pw/de/1035973728686.html?nv=rs
> >
> > Man nmag die FTD mögen oder nicht, aber das hier ist eine sehr gute
> > Kolumne, sollte sich unsere Generation (bin 70

QALY - Euthanasie wird hoffähig - Rente mit 73

Mai 29, 2008 By: admin Category: Allgemein No Comments →

renteIrrtum 4: Kosten dürfen nicht über eine Behandlung entscheiden.
In Wirklichkeit tun sie es bereits. Notarztwagen müssen Klinik um
Klinik abklappern, weil sie die Bettenzahl ihrer Intensivstationen
reduziert haben. Denn mit jedem Schwerstverletzten machen
Krankenhäuser einen Verlust von bis zu 3500 Euro. Ältere Menschen
bekommen billigere Therapien bei Gefäßverschluss. In einer Umfrage
unter Intensivmedizinern stellte Joachim Boldt vom Klinikum der Stadt
Ludwigshafen fest, dass die Ärzte teure Medikamente nur zurückhaltend
einsetzten  obwohl sie medizinisch sinnvoll sind.
Finanzielle Beschränkungen scheinen eine große Bedeutung zu
haben, schreibt er dazu. Nur wenige Akteure im
Gesundheitswesen wollen sich diesen Tatsachen jedoch stellen.
Rationiert wird trotzdem, nur eben unter der Hand und ohne
verlässliche Vorgaben. Sogar Ethiker fordern deshalb eine Debatte
über Kosten und Nutzen in der Medizin. Es wäre gerechter, allen etwas
zu geben als wenigen alles, meint etwa Michael Rosenberger von der
katholisch-theologischen Privatuniversität Linz. Deutschland sollte
sich endlich der Diskussion stellen, was ein Jahr bei bester
Gesundheit kosten darf. In den Niederlanden oder in Großbritannien
sind derartige Abschätzungen mittlerweile Gang und Gäbe. Aus den
bisherigen Erfahrungen ergibt sich, dass der britische National
Health Service bereit ist, etwa 40 000 Euro dafür zu zahlen. Wie viel
Deutschland ausgeben will, darüber lässt sich trefflich streiten
 nur sollte die Diskussion endlich beginnen.
…”
http://focus.msn.de/gesundheit/vorsorge/news/gesundheitskosten_nid_33
383.html

Einen guten Punkt hast Du - Rente mit 85 Jahren

Mai 29, 2008 By: admin Category: Allgemein No Comments →

die-linke.de/2008/05/das-100-punkte-programm-der-linkspartei/”>rentestens hat so ziemlich jede Religion/Sekte
> die Vision von einer Ewigen Existenz.
Jein. Falls Du das Konzept der Wiedergeburt meinst, ist das eine
ewige, aber sich ständig wandelnde und durch Phasen gehende Existenz.
Macht imo sogar Sinn, wie weit das Bewußtsein da mit existiert, weiß
ich nicht. Das abendländische basiert aber auf dem Glauben, nach dem
Leben ewig in der Hölle oder im Paradies zu schmoren, oder
atheistisch, das gar nix ist. Beides endlose, unwandelbare Konzepte,
die absolut unrealistisch sind, wie gesagt, die einzige Konstante ist
Veränderung.
> Zweitens: Wieso sollte man nicht älter aks 70
> werden wollen? Eine längere ökonom. Produktivphase
> gibt die Möglichkeit größere Recihtümer anzuhäufen
Reichtum interessiert mich nicht.
> um das sog. letzte Drittel (wie lange es dann auch absolut
> dauert) wesentlich komfortabler auszunutzen.
Wie komfortabel das noch ist, wenn Du ständig auf Medizin angewiesen
bist?
> Man
> hat auch länger die körperlichen Möglichkeiten
> diese Zeit zu genießen. Und letztenendes auch
> die Möglichkeit ein rießiges Maß an Wissen
> anzuhäufen.
Der Punkt ist gut! Wäre ein Argument für ein hohes Alter.
> Wie immer gilt auch hier: Nicht
> in Lethargie verfallen.
Das sowieso nicht. Ich halte das ganze aber eh für einen technischen
Machbarkeitswahn und da zeigt die Erfahrung, dass solche Einmischung
in die Natur meist zum Nachteil ist. Außerdem hat man ja auch
Verantwortung seinen Mitmenschen ggüber und ewig alt zu werden, saugt
Ressourcen.
Gruß, Z.

Veränderungen sind immer notwendig - Rente mit 73

Mai 27, 2008 By: admin Category: Allgemein No Comments →

rentedig musste der Mensch bzw die menschliche Gesellschaft, auf
Entwicklungen gleich welcher Art reagieren.Das wird sich künftig
nicht ändern.
Das habe ich auch nicht in Frage gestellt.Dennoch ist es paradox
bei einem schrumpfenden Volumen gesellschaftlich notwendiger Arbeit,
ausgerechnet die Lebensarbeitszeit zu verlängern.
Das ist absolut irreführend genau wie die hierzu angeführte
Argumentationsketten.
Verkürzung der Arbeitszeiten ist angesagt.Das allerdings ist auf dem
Boden der
Marktwirtschaft nicht möglich.Der totale Krieg der freien Konkurrenz
zwingt die Unternehmen dazu ( unabhängig vom Willen des einzelnen
Unternehmers )auch noch das letzte aus den abhängig Beschäftigten
rauszuholen. Lohnverzicht, unbezahlte Überstunden,.arbeiten trotz
Krankheit usw, nimmt im erschreckenden Maße zu.
Die Lohnabhängigen widerrum haben gar keine andere Wahl als die
stetig steigenden Zumutungen zu ertragen. Wer will schon von Hartz IV
leben, und sich als Sozialschmarotzer beschimpfen lassen. Und so
kommt es, daß einerseits immer mehr Menschen alimentiert werden , und
immer weniger immer mehr, für immer weniger Lohn arbeiten müssen. Die
Verlängerung der Lebensarbeitszeit ( wie von den
Demographie-Demagogen gefordert ), wird diesen Trend verstärken.
Früher oder später ergibt das einen sozialen Sprengstoff, der diese
Gesellschaft
in Ihrer jetzigen Form, in Frage stellen wird.
Zu den Hochqualifizierten ist festzustellen, das auch für diese Leute
ab dem 40 Lebensjahr die Chancen auf dem sogenannten Arbeitsmarkt
rapide zusammenschrumpfen.
Meine Frau ist übrigens als Personalberater einer großen Berliner
Bank tätig.
Was glaubst Du was die mir jeden abend erzählt ?
Ich habe also hinreichend Einblick nach welchen Kriterien Leute
gesucht, eingestellt, oder auch gefeuert werden.
Die enorme Produktivitätssteigerung, bei Beibehaltung prähistorischer
Arbeitszeiten ist das Problem, daran hängt im Grunde auch alles
andere, auch die GRV. Mit Demographie hat das kaum etwas zu tun. Du
siehts doch ganz eindeutig, das selbst von den immer weniger
werdenden Jungen, immer mehr erwerbslos sind, oder werden. Die simple
Rechnung, zu wenig Junge, zuviel Alte = Verlängerung der
Arbeitszeiten geht also nicht auf. Sie kann nicht aufgehen.
Mittlerweile werden im übrigen Technologien entwickelt, die selbst
Hochqualifizierte durch allerlei Roboter, Automaten usw ersetzen
können. Und da willst Du ausgerechnet länger arbeiten.
Schüttel den Kopf.

Re: Haftung und Rente - 2002 wird Rekordjahr der Firmenpleiten

Mai 26, 2008 By: admin Category: Allgemein No Comments →

renteh denke ein grosses Hindernis ist auch die persönliche Haftung für
> kleine Firmen. Man muss nicht mal selbst den Fehler machen, sondern
> nur verantwortlich sein, schon ist das Leben ruiniert. Wer sich was
> geschaffen hat, verliert alles.
Nicht ganz, Du kannst auch eine
Vermögens-/Betriebshaftpflichtversicherung abschließen, dann
funktioniert es auch mit einem Kleinunternehmen.
>
Unter diesen Umständen würde ich mich nicht selbständig machen.
> Wer die 25000 für ne GmbH hat gut, wenn nicht, Finger von lassen.
Falls Du Geschäftsführer der GmbH sein möchtest auch dort gibt es
jede Menge Möglichkeiten wodurch doch auf das eigene Vermögen zurück
gegriffen wird.
> Ausserdem bescheissen sich die meisten Selbständigen selbst, was
> Lohnleistungen und Vorsorge für das Alter betrifft.
Der Angestellte der noch 30 Arbeitsjahre vor sich hat, dürfte sich
doch wohl auch hinterher mal wundern, wenn er Rente beantragt, oder?
> Anstellungen sind aber auch nicht immer das Gelbe von Ei.
> Naja, ich habst so gewollt, bin selber GmbH Geschäftsführer.
Nur der Geschäftsführer oder auch der Besitzer?

Krankenkassen sind Risikoversicherungen - Rente mit 85 Jahren

Mai 24, 2008 By: admin Category: Allgemein No Comments →

Sie deckt dein Risiko ab, krank zu werden und zahlt, wenn du es
wirst, gemäß der Vertragsbedingungen. Dafür zahlst du Beiträge. Sind
deine Beiträge kleiner als das, was sie für dich zahlen muss, ist das
ein Verlustgeschäft für die Krankenkasse. Zahlst du mehr, macht sie
einen Gewinn. Da die Krankenkasse nicht genau weiß, wieviel sie
zukünftig zu zahlen hat und sie sehr viele Mitglieder hat, wird
daraus eine Mischkalkulation und ergibt den Satz, den du zu zahlen
hast. Da die Krankenkassen in Deutschland auch noch einen
Sozialausgleich enthalten sollen, wird eine weitere Mischkalkulation
draus, da sich der Beitrag am Einkommen orientiert und einen
bestimmten Anteil vom Einkommen ausmacht.
So sollte es sein. Da viele Krankenkassen jahrzehntelang Verluste
gemacht haben, bekamen sie einen Staatszuschuss aus Steuergeldern,
für den du über deine Steuern ebenfalls bezahlst. Da es keinen
wirklichen Wettbewerb zwischen den Kassen gibt, es kaum Anreize gibt,
keine Verluste zu machen und sich einige Leute aus diesem System
verabschieden können und in die privaten wechseln können, ist das
deutsche Krankenversicherungssystem wohl absolut ineffizient und viel
zu teuer.
Es ändert aber nichts an der grundsätzlichen Tatsache, dass nicht die
Krankenkasse deine Arzt- oder Medikamentenrechnungen bezahlst sondern
du über deine Beiträge (und Steuern).

Demagogie ind Demographie römisch II - Rente mit 73

Mai 23, 2008 By: admin Category: Allgemein 1 Comment →

renteeuten wird eine Katastrophe vorgegaukelt
Ein Blick des Rentenexperten Gerd Bosbach auf die wirklichen Trends
der Rentenversicherung
Von Prof. Gerd Bosbach, Rhein Ahr Campus, Fachhochschule Koblenz
“Den Leuten wird eine Katastrophe vorgegaukelt”
Statistiker Gerd Bosbach über unseriöse Prognosen, Zahlenspiele und
Wirtschaftswachstum in einem alternden Land
18.03.2006
von Stephan Kaufmann
Herr Professor Bosbach, die Bevölkerung in Deutschland schrumpft, im
vergangenen Jahr etwa um etwa 50 000. Deutschland altert. Führt das
zu Wohlstandsverlusten?
Wir beklagen uns über eine Million Neurentner in fünf Jahren, halten
das für unfinanzierbar. Gleichzeitig leisten wir uns fünf Millionen
Arbeitslose. Wenn nur die Hälfte davon produktiv tätig wäre, ginge es
allen besser. Gleichzeitig klagen wir über zu wenig junge Leute. Aber
für die vorhandenen gibt es nicht genug Ausbildungsplätze, zu wenig
Studienplätze und auch nicht genug Arbeit. Da stimmt doch die Logik
nicht. Lasst uns erst mal alle Jugendlichen gut ausbilden und
arbeiten. Dann können wir sehen, ob die Rentner ein zusätzliches
Problem bedeuten!
Dennoch ist die steigende Anzahl von Rentnern ein Problem für die
Sozialsysteme. Politiker und Ökonomen sprechen von einer
demografischen Zeitbombe.
Das hat mehr mit Demagogie als mit Demografie zu tun. Die Bevölkerung
wird mit Zahlen verwirrt. Ihr wird eine kommende Katastrophe
vorgegaukelt, um sie für Sozialkürzungen empfänglich zu machen.
Aber es gibt doch eine Alterung.
Sicher, die ist seit 130 Jahren in Deutschland auch statistisch
sauber belegt. Nur urplötzlich soll das ein Problem sein.
Ganz abgesehen davon, dass Vorhersagen über 50 Jahre moderne
Kaffeesatzleserei sind. Hätte man im Jahr 1950 eine Vorausschau auf
das Jahr 2000 gewagt, hätte man den Pillenknick übersehen, den Zuzug
der Gastarbeiter, den Trend zur Kleinfamilie, den Zuzug der
Aussiedler aus Osteuropa und vieles mehr.
Hätte man gar im Jahr 1900 eine 50-Jahres-Prognose gemacht, so hätte
man glatt zwei Weltkriege und eine Weltwirtschaftskrise übersehen.
Was in 50 Jahren ist, kann keiner wissen. Und schließlich sind die
wichtigen Modellannahmen der Bevölkerungsberechnungen keine
Naturgesetze, sondern von der Politik beeinflussbar, zum Beispiel die
Kinderanzahl pro Frau oder das Ausmaß der Zuwanderung.
Hat ihr ehemaliger Arbeitgeber, das Statistische Bundesamt, also die
Öffentlichkeit getäuscht?
Nein, das Bundesamt ist sich der Unsicherheit seiner Prognosen
bewusst und hat das genau so beschrieben. Dies wird von der
Öffentlichkeit jedoch kaum wahrgenommen und von der Politik nicht
verbreitet.
Sie sagen also: Es muss nicht zur Überalterung kommen. Was aber, wenn
es doch so kommt?
Ich mag den Begriff “Überalterung” ebenso wenig wie
“Überbevölkerung”. In der öffentlichen Diskussion gibt es ja
anscheinend von allem zu viel: zu viele Alte, zu viele Schüler, zu
viele Studenten, zu viele Kranke, zu viele Arbeitssuchende. Die
Anzahl der Menschen sollte aber nie ein Problem sein.
Nennen wir den Effekt also nicht Überalterung, sondern Alterung…
Auch diese muss absolut nicht zu einem Problem werden.
Das zeigt ein Blick in die Vergangenheit, da war die Alterung der
Gesellschaft viel stärker als heute. Von 1900 bis zum Jahr 2000 ist
die Lebenserwartung um über 30 Jahre gestiegen. Jetzt werden sechs
weitere Jahre bis 2050 erwartet. Die Zahl der über 65-Jährigen stieg
in Deutschland von 1950 bis 2000 auf mehr als das Doppelte. Und das
alles mit massivem Ausbau der Sozialsysteme.
Aber auch die Zahl der Erwerbsfähigen stieg.
1900 kamen auf einen über 65-Jährigen über zwölf Erwerbsfähige, heute
sind es nur noch vier. Und dennoch sind wir damit gut klar gekommen.
Wieso ist das gelungen?
Dafür gibt es im wesentlichen zwei Gründe: Wer beklagt, dass die
Arbeitenden immer mehr Alte ernähren müssen, der übersieht, dass die
Arbeitenden auch die Kinder und Jugendlichen mitfinanzieren müssen -
das ist nicht nur Geld für Essen, Kleidung, Wohnung, sondern auch für
Universitäten, Kindergärten, Schulen, Gesundheit und so weiter. Und
die Jungen werden weniger. Berechnet man das mit ein, so sieht die
Lage schon viel weniger dramatisch aus.
Und der zweite Grund?
Die Produktivität. Es geht bei der Finanzierung von Rentnern doch
nicht um deren absolute Anzahl, sondern um die wirtschaftliche
Leistungsfähigkeit der Arbeitenden.
Selbst bei einer geringen Steigerung der Beschäftigten-Produktivität
um 1,2 Prozent pro Jahr, kann jeder in 50 Jahren 80 Prozent mehr
produzieren. Damit könnten wir alle volkswirtschaftlich betrachtet
auch in einer alternden Gesellschaft leben wie Gott in Frankreich.
Dennoch klaffen in der Rentenkasse immer größere Löcher.
Das hat aber mit Demografie nichts zu tun, sondern mit der
Beitragsentwicklung - also mit der Entwicklung der Lohnsumme.
Was ist mit den steigenden Ausgaben der Kassen?
Vielfach wird von einer Kostenexplosion geredet, aber die gibt es
nicht. Natürlich sind zum Beispiel die Gesundheitsausgaben in
absoluten Zahlen rapide gewachsen. Nimmt man aber korrekt den Anteil
dieser Ausgaben am Bruttoinlandsprodukt, so ist der Anstieg sehr
moderat, seit 1980 stieg er von 5,7 auf 6,4 Prozent.
Das wahre Kassenproblem ist nicht die Ausgabenseite, sondern dass
immer weniger eingezahlt wird.
Ursache ist also nicht das Zunehmen der Alten, sondern vor allem die
Arbeitslosigkeit und geringe Lohnsteigerungen. Wenn wir es uns
leisten, fünf bis sieben Millionen Leute nicht arbeiten zu lassen,
müssen wir uns nicht wundern, wenn die Sozialversicherungen
Finanzprobleme haben.
Wird die Arbeitslosigkeit mit der Schrumpfung der Bevölkerung
verschwinden?
Auf diese so genannte biologische Lösung des Problems würde ich nicht
setzen. Frühestens 2025 - wenn die geburtenstarken Jahrgänge aus den
Sechzigern des letzten Jahrhunderts in Rente gehen - könnte die
biologische Lösung greifen. Dies hieße aber, sich 20 Jahre mit der
hohen Arbeitslosigkeit abzufinden. Das ist inhuman. Abgesehen davon
beeinflusst eine Vielzahl von Faktoren die Arbeitslosigkeit, die
Demografie ist nur eine. Das zeigt sich auch in den Prognosen der
Experten. Bei ihnen herrscht große Unsicherheit. Während die
Herzog-Kommission mit einer konstanten Arbeitslosigkeit rechnet,
erwartet die Rürup-Kommission eine Halbierung der Arbeitslosigkeit
und die Hartz-Kommission in einer Variante für 2015 sogar einen
Arbeitskräfte-Mangel. Als Mathematiker kann ich diese Prognosen nur
so kommentieren:
Mindestens zwei der drei Experten irren sich gravierend. Wir sollten
politische Entscheidungen wieder als Gesellschaft treffen und nicht
nur den Rat dieser Experten umsetzen.
Dies wird aber dennoch gefordert. “Die Demografie macht den Umbau
unserer Sozialsysteme dringend notwendig”, sagt SPD-Arbeitsminister
Franz Müntefering.
Der Schluss liegt nahe, dass Politiker und Wirtschaft dieses Mal die
Demografie-Frage für ihre Ziele instrumentalisieren. Statistiken
werden oft nicht benutzt, um einen Sachverhalt zu beleuchten, sondern
nur um die eigene Argumentation zu rechtfertigen. So haben die
jüngsten realen Rentenkürzungen nichts mit der Demografie zu tun.
Schuld an den Löchern in den Sozialkassen sind die Arbeitslosigkeit,
der Rückgang der Lohnquote, der wachsende Niedriglohn-Sektor und die
Tatsache, dass immer mehr sozialversicherungspflichtige Stellen durch
Mini-Jobs oder sogar Ein-Euro-Jobs ersetzt werden.
Doch höhere Löhne sind politisch nicht gewollt und mehr Arbeitsplätze
gibt es nicht. Daher lenken Politik und Wirtschaft gerne den Blick
auf die Alterung. Sie sagen den Menschen: Allein die Demografie ist
schuld - also eigentlich ihr selber. Denn ihr werdet immer älter und
bekommt zu wenig Kinder. Und viele Leute glauben das.
Interview: Stephan Kaufmann
——————————
Zur Person
Foto: Professor Gerd Bosbach (52) lehrt Statistik, Mathematik und
Empirik an der Fachhochschule Koblenz. Zu vor arbeitete er unter
anderem beim Statistischen Bundesamt, dort vor allem in der Bonner
Beratungsstelle für Ministerien und den Bundestag.

keene rendite bei der rente?! - Tod den Mythen des Alltags

Mai 23, 2008 By: admin Category: Allgemein No Comments →

renten Erhöhen der Arbeitszeit ist logische Konsequenz aus steigender
> Lebenserwartung und demographischer Entwicklung.
=======> da isses wieder dieses mantra! voll logisch! logisch!
> Nun, offensichtlich liegt die Lebensweise nicht ausschließlich am
> Einkommen.
> Sportarten zum Ausgleich wie Joggen sind praktisch kostenlos, Rauchen
> und Saufen kostet zusätzlich, und statt sich tonnenweise billiges
> “Gammelfleisch” reinzuziehen, könnte man es auch mal mit gesünderem
> saisonalen Gemüse versuchen.
=======> vielleicht lebst du in der falschen schicht oder falschen
stadt: ich kenne hier massenweise menschen denen bleibt nix ueber als
billige lebensmittel zu kaufen! es gibt genuegend menschen die
muessen drei mal ueberlegen ob sie sich ein ticket fuer die
oeffentlichen ziehen koennen: da is dann auch nix mit demeter oder
bioland produkte!
> Je weniger Bildung, desto schlechter werden die Lebensgewohnheiten.
> Das hängt nicht alleine vom Geld ab.
=======> wobei in toitschlant die bildung aber vom geld und der
sozialen schicht abhaengt…
ich wuensch dir was und viele gruesse
mackenzen