ein paar Systembrüche - Rente mit 73
> > Es gibt keinen demographischen Wandel,der zu nennenswerten Problemen
> > der Rentenkassen führen könnte.
> Angesichts der sonst so verbreiteten Fakten und des genannten links
> eine merkwürdige Aussage. Wenn Du anderen Leuten Demagogie
> vorwirftst, solltest Du Deine Thesen lieber untermauern. Die
> Veränderung der demografischen Zusammensetzung der Bevölkerung ist
> unabstreitbar, und es ist eine geradzu logische Konsequenz, dass die
> Veränderung nicht durch die statischen Momente des bisherigen
> Rentensystems kompensiert werden kann.
>
> > Auch ist es schlicht eine Lüge das
> > der Staat die Rentenkassen mit Zuschüssen finanziert. Das genaue
> > Gegenteil ist der Fall.
> Nee, das ist aktuell genau so und völlig unabhängig davon, ob er sich
> sich dort vorher Geld geliehen oder genommen hat.
>
> >…
> > Unabhängig davon
> > ist die gesetzliche Rentenversicherung mit jeder Menge
> > versicherungsfremden Leistung belastet, die eigentlich von der Steuer
> > zu finanzieren wären.
> Rentenabgaben und Steuern lassen sich für Otto-Normal Arbeitnehmer
> wohl kaum trennen. Insofern ist es ziemlich müßig zu diskutieren, wie
> ein definiertes Leitsungsspektrum finanziert wird.
>
> > Das Hauptproblem aber sind sinkende Löhne einerseits und
> > verschwindene Möglichkeiten zur Erwerbsarbeit andererseits.
> Das ist sicherlich richtig, aber auch hier kann man Gegensteuern. Bei
> der Ausbildungsförderung sind sich alle im Prinzip einig (ausser bei
> Zahlen …), und die Skandinavier haben uns vorgemacht, wie man seine
> Wirtschaft liberalisieren kann, ohne auf ein Leistungsfähiges
> Sozialsystem zu verzichten. Wir laufen in D aktuell Gefahr, sowohl
> eine leistungsfähige Wirtschaft (nur die kann schliesslich
> komfortable Sozialleistungen finanzieren) und ein solides
> Sozialsystem jenseits neoliberaler Miniatur-Standards zu erhalten.
>
> > Demzufolge immer weniger eingezahlt wird.Denn die GRV finanziert sich
> > ausschließlich aus Zwangsbeiträgen von Lohnarbeit, wobei letztere
> > bedingt durch technologische Entwicklung tendienziell verschwindet.
> Das ist m.E. ein großer Irrtum, der nur für den Niedriglohnsektor und
> “alte” Industrien gilt. In neuen Industrien und in F

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