Der Tod - Rente mit 85 Jahren
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> > Sorry, aber das ist Schönfärberei. Ich kenne niemand, der wirklich so
> > lebt, als ob er morgen sterben würde.
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> Darum geht es auch nicht, es geht darum sich des Todes und seiner
> Bedeutung bewußt zu sein.
Wundert sich noch irgendwer, warum ich mich in der schwarzen Szene
zuhause fühle? Da geht es nicht nur darum, daß schwarz mir gut steht,
oder daß ich so blaß und dünn wie ich bin perfekt optisch
hineinpasse, es gibt dort halt auch einiges an guter Musik (wenn auch
eine Menge Müll, wie halt überall), die Dinge wie Schmerz, Verlust,
Trauer und Tod ganz gezielt thematisiert, das jedoch in einer Art und
Weise, daß ich mich richtig lebendig fühle, wenn ich sie höre.
Man kann das Leben nur genießen, wenn man bereit ist, seine
Begrenztheit bewußt wahrzunehmen. Die Angst vor dem Tod ist der
Anfang aller Sklaverei.

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